4. März 2019

Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich übernehmen

Am Samstag einigten sich die Gewerkschaften nach großen Warnstreiks mit der Tarifgemeinschaft der Länder in der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst (TV-L). Das Ergebnis sieht insbesondere für die niedrigeren Entgeltgruppen, für Pflegekräfte und Erzieher*innen teilweise deutliche Lohnerhöhungen vor. Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert hat zwar einerseits das Verhandlungsergebnis gelobt, andererseits gegenüber buten un binnen aber angekündigt, keine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung auf die verbeamteten Beschäftigten vorzunehmen.

Kristina Vogt, Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kommentiert: „Bremens Beamtinnen und Beamte kennen das Spiel: Durch zeitverzögerte Übernahmen fehlen bei jeder Tarifrunde einige hundert Euro. Die jahrelangen Sparrunden haben das Entgeltniveau in Bremen deutlich spürbar abgekoppelt, der öffentliche Dienst in Bremen wird damit auch im Vergleich zu anderen Ländern schlechter gestellt. Das ist kontraproduktiv beim Wettbewerb um Fachkräfte und ungerecht gegenüber den Beamt*innen. Der öffentliche Dienst muss sowohl im tariflichen Bereich als auch bei den Verbeamtungen attraktiv aufgestellt werden. Deshalb muss das Tarifergebnis 1:1 und unmittelbar übernommen werden.“

Quelle: http://www.kristina-vogt.info/nc/presse/aktuell/detail/artikel/tarifergebnis-zeit-und-inhaltsgleich-uebernehmen/