9. Juli 2018

Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Kristina Vogt, Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, zum Urteil des Bremer Verwaltungsgerichts in Sachen Inklusion am Bremer Gymnasium Horn:

„Das Gericht hat zwei wesentliche Punkte klargestellt. Erstens: Über die Schulreform und Bildungsgänge entscheidet der Gesetzgeber, nicht die einzelne Schule. Zweitens: Die Bildungsrechte der Schülerinnen und Schüler werden durch die Inklusion nicht beeinträchtigt. Diese Klarstellungen begrüße ich sehr.“

„Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, es geht nicht darum, dass Schüler und Schülerinnen ein gleiches Leistungsniveau erfüllen oder erreichen. Inklusion bedeutet, dass Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen. Und zwar unabhängig davon, welcher Herkunft sie sind, ob sie hochbegabt, beeinträchtigt, arm oder reich, gesund oder krank sind,“ so Vogt weiter.

„Es geht allerdings nun darum, die Ausstattung der Schulen so voranzutreiben, dass Inklusion auch gelingen kann. Hier besteht nach wie vor Handlungsbedarf.“