10. Dezember 2018

LINKE fordert schnellstmögliche Aufstellung einer mobilen Sporthalle in Gröpelingen

Laut Presseberichten prüft die Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan, den Bau einer mobilen Sporthalle in Gröpelingen.

Anlass ist, dass vor zwei Jahren dort die Turnhalle an der Oberschule im Park abgebrannt war, seitdem mangelt es im Stadtteil an Sportgelegenheiten. Zusätzlich mussten auch andere lokale Sportstätten schließen, dies stellt den Sportverein Grambke-Oslebshausen (SVGO) inzwischen vor massive Probleme, die Bedingungen für Sport sind im Stadtteil mittlerweile hoch prekär.

Kristina Vogt, Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert die Überlegungen der Bildungssenatorin: „Endlich ein Lichtblick für den Stadtteil! Nun darf diese Idee aber nicht wieder über Monate zu Tode geprüft werden. Schulen und Sportverein im Stadtteil stehen unter großem Druck, bei den einen müssen Sportstunden ausfallen, den anderen laufen die Mitglieder davon. Der Senat muss jetzt schnell handeln und die mobile Sporthalle aufstellen. Dabei ist klar, dass drei Felder benötigt werden. Die Oberschule im Park hat inzwischen einen Klassenzug mehr, da braucht sie auch mehr Hallenkapazität.“

Langfristig reichen Vogt diese Pläne aber nicht: „Eine mobile Sporthalle kann zwar die Krise kurzfristig entschärfen, eine echte Lösung sieht aber anders aus. Es war ein Fehler, dass der Senat im Laufe des letzten Jahres zwar Schulstandorte geplant hat, sich dabei aber keine Gedanken über Sporthallen gemacht hat. Ich erwarte vom Bildungs- sowie vom Sportressort nun, dass sie umgehend diese Planung nachholen. Die Menschen in Gröpelingen brauchen dringend Klarheit, wo sie und ihre Kinder in Zukunft Sport treiben können.“