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Foto: Jan Tornack / pixelio.de

Asbesterkrankungen in Bremen

Erst 1993 wurde das stark krebserregende Baumaterial Asbest in der EU verboten. Auch in Bremen gab es sehr viele Vorfälle mit Asbest, das genaue Ausmaß lässt sich noch immer nicht überblicken. Asbestbedingte Krebserkrankungen im Lugen- und Kehlkopfbereich brechen teilweise erst 30 Jahre nach Kontamination aus.

Für Betroffene ist es schwierig, asbestbedingte Krebserkrankungen als Berufserkrankungen anerkannt zu bekommen. Noch immer liegt die Beweislast bei den Betroffenen. Die Bundesregierung muss das Berufskrankheitsrecht deshalb endlich überarbeiten.

Die Linksfraktion hat eine Kleine Anfrage erarbeitet. Unter anderem soll der Senat mitteilen, wie viele Menschen mit Arbeitsort in Bremen und Bremerhaven in den vergangenen zehn Jahren die Anerkennung der Berufskrankheiten 4103 (Asbestose), 4104 (Lugen/Kohlkopfkrebs), 4105 (Mesotheliom) bei der Unfallversicherung beantragt haben und wie wurden die Anträge in diesen Jahren entschieden.

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