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Kristina Vogt

LINKE hilft Koalition bei Gesundheitszentren auf die Sprünge

In der Bremischen Bürgerschaft wurde am heutigen Donnerstag über den Aufbau von interdisziplinären Gesundheitszentren debattiert. Initiiert hat diese Debatte die Linksfraktion mit einem Antrag. Der Senat wird darin aufgefordert, ein Konzept für den Aufbau von interdisziplinären Gesundheitszentren für die WiN-Stadtteile (Wohnen in Nachbarschaft) in Bremen und Bremerhaven vorzulegen. Die Koalition hatte daraufhin einen eigenen Antrag zur Einrichtung eines Gesundheitszentrum im Bremer Westen eingereicht.

Kristina Vogt, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, sieht einen dringenden Bedarf zur Einrichtung der Gesundheitszentren: „Vor einigen Tagen hat das Gesundheitsressort einen neuen Landesgesundheitsbericht veröffentlicht. Darin wird einmal mehr die soziale Spaltung in Bremen deutlich. Nur ein Beispiel: In den ärmeren Stadtteilen leiden Kinder dreieinhalbmal so häufig an Übergewicht und Adipositas wie ihre Altersgenoss*innen in den besser situierten Wohnvierteln. Gerade Übergewicht zieht zahlreiche teils chronische Folgeerkrankungen nach sich. Neben einer konsequenten Armutsbekämpfung sind Präventionsangebote, gesundheitliche Aufklärung und eine bedarfsgerechte wohnortnahe medizinische Versorgung, gerade in den ärmeren Stadtteilen, unabdingbar, um dem entgegen zu wirken. Wir sind froh darüber, dass die Koalition unsere Anregung aufgenommen hat und nun ebenfalls ein Gesundheitszentrum realisieren will. Hauptsache wir kommen darin voran, die gesundheitliche Versorgung in den abgehängten Stadtteilen endlich zu verbessern.“